Neue Wege zur Selbstständigkeit: Von der Diagnose zur Handorthese
Nach seinem Unfall vor über 30 Jahren hat Michael Berger einen ganz neuen Alltag lernen müssen. Ein Leben als Tetraplegiker bedeutet komplette Einschränkung in Armen und Beinen – viele Handgriffe, die für andere selbstverständlich sind, waren für ihn nur mit größter Unterstützung machbar. Michael lebt allein, ist Rentner, wird aber rund um die Uhr von einer Assistenz unterstützt. Dennoch ist ihm Eigenständigkeit wichtig. Erst als er zufällig auf der IRMA-Messe in Hamburg die exomotion® hand one ausprobierte, eröffnete sich ihm eine neue Perspektive: Durch das innovative Hilfsmittel gewann er erstmals wieder mehr Freiheit.
Schneller Weg zur individuellen Versorgung – Alltag meistern mit nur einer Hand
Nach dem Kennenlernen der Handorthese auf der Messe ging plötzlich alles sehr schnell: Gemeinsam mit dem Sanitätshaus Stolle in Hamburg konnte Michael bereits ein halbes Jahr später mit der exomotion® hand one versorgt werden. Besonders begeistert berichtet er davon, wie er Alltagssituationen nun einfacher bewältigt: Endlich kann er mit einer Hand essen und trinken, ohne dass ständig etwas verschüttet wird. Vorher musste immer die zweite Hand helfen – mit der exomotion® hand one funktioniert vieles jetzt sauber und gezielt. Michael betont, dass die Steuerung der Orthese sehr einfach zu erlernen war: Nach nicht einmal zwei Wochen konnte er sie schon voll im Alltag einsetzen.
Einkaufen – das persönliche Highlight
Sein größtes Glück mit der Handorthese:
„Das selbstständige Einkaufen“.
Früher abhängig davon, dass die Assistenz ihm Regalinhalte reicht, kann Michael jetzt mit der Handorthese gezielt nach Produkten greifen und sie selbst aus dem Regal nehmen. Dieser Schritt hin zu mehr Autonomie ist für ihn ein großer Gewinn an Lebensqualität – kleine Erfolge machen einen riesigen Unterschied. Nach 34 Jahren ohne hilfreiches Hilfsmittel ist dieser Fortschritt für ihn noch immer beeindruckend.
Motivation und Individualität – Alltagstipps von Michael
Michael möchte anderen Betroffenen Mut machen, Neues auszuprobieren und technische Hilfsmittel nicht abzulehnen. Seinen Arm hat er sich sogar extra passend tätowieren lassen – ein Symbol dafür, wie sehr sich sein Gefühl zur eigenen Hand verändert hat. Sein Rat: Die Scheu vor Neuem verlieren und offen sein für unterstützende Technologien. In seinem Alltag zeigt sich: Moderne Handorthesen wie die exomotion® hand one können nicht nur praktische, sondern auch emotionale Unterstützung bieten – für mehr Selbstvertrauen und ein aktiveres Leben.