Mit der Handorthese exomotion® hand one selbstständiger im Alltag: Anwenderinterview mit Ines

Ines Fanta-Baumann ist 41 Jahre alt und lebt in Lunestedt. Im Jahr 2018 erlitt sie einen Schlaganfall, ausgelöst durch eine Gerinnungsstörung – seitdem ist ihre linke Körperhälfte gelähmt, besonders ihre Hand. Alltägliche Routinen wie Betten machen, Decken zusammenlegen oder Gemüse schneiden wurden nach dem Schlaganfall unmöglich. Mit der exomotion® hand one Handorthese beginnt sie wieder, Dinge zu greifen – und mit jedem Moment wächst ihre Hoffnung auf ein normales Leben.
Anwenderin Ines Fanta

IRMA in Hamburg: Das erste Aufeinandertreffen

Auf der IRMA-Messe in Hamburg lernte Ines die exomotion® hand one kennen und verliebte sich sofort – in die Technik, die Hoffnung und die Möglichkeiten. Schon beim ersten Test spürte sie: Diese Orthese könnte ihr helfen. Die Idee, dass ein Sensor ihre noch vorhandenen Muskelimpulse nutzt – das gibt ihr Hoffnung in ihrem Alltag. Die Messe war nicht nur eine Ausstellung, sondern der Moment, an dem Ines erkannte: Es könnte eine Wende geben.

Der Alltag ohne Handfunktion

Seit dem Schlaganfall fehlt Ines die Funktion in ihrer linken Hand. Wäsche zusammenlegen, Decken oder Betten machen – fast alles wurde herausfordernd. Kochen wurde kompliziert; selbst einfache Handgriffe wie Gurke schneiden oder Apfel schälen forderten sie heraus. Es ist nicht nur die Kraft, die fehlt: Es ist die Kontrolle, das Gefühl, die Koordination. Jeder Tag brachte neue Begrenzungen, auch wenn der Wille stark blieb.

Anwenderin Ines Fanta Küchenrolle

Eine Orthese, die Bewegung möglich macht

Die exomotion® hand one Handorthese lässt sich über einen Sensor am Daumenmuskel bewegen. Er registriert kleinste Muskelimpulse: Anspannung lässt die Hand schließen, Entspannung sorgt für das Öffnen. Die Bedienung ist einfach und intuitiv. Für Ines bedeutet das: Sie spürt Luft zwischen den Fingern, sie kann die Hand öffnen, sie kann wieder greifen. Dinge, die unmöglich schienen, werden machbar – das Gefühl, dass ihr Körper reagiert.

Dank der Orthese übernimmt Ines wieder Aufgaben im Haushalt: sie kocht, schneidet Gemüse, legt Wäsche zusammen, macht Betten. 

Eines ihrer persönlichen Highlights:

„Eine Kiste Cola aus dem Einkaufswagen ins Auto heben.“

Ein Moment, der kraftvoll zeigt, was möglich ist. Jeder kleine Erfolg – sei es eine Gurke selbst zu schneiden oder die Hand zu öffnen – bedeutet ihr sehr viel. Jeder Sieg gibt ihr Mut und zeigt ihr: Ich kann etwas bewegen.

Zukunft mit Zuversicht

Ines blickt voller Hoffnung nach vorne. Sie träumt davon, ihr Leben wieder normal zu leben – ohne Grenzen durch die Lähmung. Das Gefühl von Bewegung und Kontrolle ist riesig. Sie sagt: „Mit der Orthese werde ich das bestimmt hinkriegen.“ Ihr Ziel ist klar: Selbstständig sein, Aufgaben wieder allein erledigen – in einem Alltag, der sich normal anfühlt.

Anwenderin Ines Fanta Greifen

Ines’ Geschichte zeigt, was möglich wird, wenn Technik greifbar gemacht wird: Wenn eine Orthese nicht nur Hilfsmittel ist, sondern Brücke zurück zu Alltag und Selbstbestimmung. Ihre Botschaft an alle, die Ähnliches erleben: Verliere nicht den Glauben. Jeder Griff, jede Handbewegung zählt. Es lohnt sich, Schritt für Schritt zurück ins eigene Leben zu finden.

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